Nachrichten aus Lateinamerika

Nordamerika




Atletico Mineiro gewinnt Copa Libertadores

25.07.2013 Der brasilianische Verein Atletico Mineiro konnte in einem packenden Endspiel das wichtigste Fußballturnier in Lateinamerika auf Clubebene gewinnen. Dies stellt den größten Erfolg in der Geschichte des Vereins dar.

Atletico holt 2:0-Rückstand auf

Der brasilianische Club konnte in einem packenden Finalspiel eine deutliche 2:0-Niederlage aus dem Hinspiel aufholen. Beim Spiel in Asunción konnte der Vertreter aus Paraguay sich mit einem überzeugenden Ergebnis gegen enttäuschende Brasilianer durchsetzen und sah bereits wie der sichere Sieger aus.

Im Rückspiel in Brasilien zeigte jedoch insbesondere die Defensive der Paraguayer einige Schwächen. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit konnte Atletico Mineiro einen Fehler in der Hintermannschaft ausnutzen und traf zum 1:0. Dennoch schien es lange so, als ob Olimpia als Sieger vom Platz gehen würde. Erst kurz vor Schluss nutzte der brasilianische Spieler Leonardo Silva eine Unachtsamkeit der Mannschaft aus Paraguay aus. Zunächst forderte er nach einem Zweikampf vehement Elfmeter, der jedoch verweigert wurde. Da der Schiedsrichter weiterspielen ließ, nutzte er die so entstandene Verwirrung aus und beförderte den Ball ins Tor. Somit war der Rückstand aus dem Hinspiel wettgemacht.

Sieg im Elfmeterschießen

In der Verlängerung war der brasilianische Club zwar überlegen, kam aber nicht zum entscheidenden Torerfolg. Olimpia - das die Verlängerung aufgrund eines Platzverweises mit einem Mann weniger bestreiten musste - verteidigte sich nach Kräften. So musste die Partie im Elfmeterschießen entschieden werden. Hier konnte sich der Club aus Brasilien schließlich mit 4:2 durchsetzen und gewann somit zum ersten Mal in seiner Geschichte ein internationales Turnier.





© Harald Angles