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Franziskus besucht Brasilien

22.07.2013 Die erste Auslandsreise des neu gewählten Papstes führt ihn in in seine Heimatregion Lateinamerika. Zwar besucht er dabei nicht sein Geburtsland Argentinien, doch reist er in dessen Nachbarland Brasilien - der Staat, in dem weltweit die meisten Katholiken leben.

Einwöchiger Aufenthalt in Rio de Janeiro

Der Würdenträger der katholischen Kirche bestieg bereits heute morgen in Rom das Flugzeug und er wird nachmittags in Südamerika erwartet. Dort soll ihn die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff empfangen. Der Anlsass für den Besuch ist der Weltjugendtag 2013, an dem der Papst teilnehmen will.

Brasilien rückt damit erneut in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit. Als dies vor einigen Wochen beim Confed-Cup der Fall war, brachen schwere Unruhen mit mehreren Toten aus. Insbesondere Rio de Janeiro war eines der wichtigsten Zentren der Auseinandersetzung. Mittlerweile sind zwar die Proteste wieder beigelegt worden und vonseiten der Politik wurden den Demonstranten weitreichende Zugeständnisse gemacht, allerdings sind viele grundsätzliche Probleme in der brasilianischen Gesellschaft noch nicht behoben. Daher stellt sich nun die Frage, ob das erneute internationale Interesse an Brasilien nicht ebenfalls wieder zu Protesten der Bevölkerung führt.

Tausende Gläubige aus ganz Lateinamerika reisen nach Brasilien

Der Papstbesuch lockt auch viele Gläubige aus der den Nachbarländern an. Lateinamerika ist eine der Weltregionen, die am stärksten durch den katholischen Glauben geprägt ist. Die Wahl eines Papstes aus diesem Teil der Welt wurde von vielen Menschen mit großer Begeisterung aufgenommen. Insbesondere aus seinem Heimatland Argentinien werden Tausende Besucher erwartet.





© Harald Angles