Nachrichten aus Lateinamerika

Nordamerika




Positives Fazit der Europareise

21.10.2011 Die erste Europareise des urugayischen Präsidenten José Mujica ging heute zu Ende. Der Präsident besuchte mit einigen Begleitern, darunter der Industrie- und Energieminister Roberto Kreimerman, Schweden, Norwegen, Deutschland und Belgien. Das Ziel der Reise war in erster Linie die Vertiefung der wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Uruguay und der Europäischen Union.

Europäisches Interesse an Investitionen in Uruguay

Kreimerman betonte, dass das Interesse der europäischen Verhandlungspartner an Investitionen in Uruguay groß sei. Insbesondere im Bereich der Ausnutzung des Meeres, der Nutzung von Erdgas, moderner Technologien und im Bereich der erneuerbaren Energien hätten die europäischen Staaten Interesse an einer Intensivierung der Zusammenarbeit mit Uruguay.

Die Reise habe dazu gedient, die Diversifikation der Märkte voranzutreiben. Der Sekretär des Wirtschaftsministeriums Luis Porto erläuterte, dass die wirtschaftliche Strategie Uruguays beinhalte, nicht von einer einzigen Region wirtschaftlich abhängig zu sein. Teil dieser Strategie sei die Vertiefung der Beziehungen zur Europäischen Union. Die Vertiefung dieser Beziehungen sei Zweck der Reise gewesen.

Hilfe bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität

Doch nicht nur wirtschaftliche Aspekte waren Teil der Verhandlungen, auch die Bekämpfung der organisierten Kriminalität wurde behandelt. Das norwegische Außenministerium sagte Uruguay technische Hilfe bei der Bekämpfung der Geldwäsche zu.






© Harald Angles