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Zusammenarbeit zwischen Peru und Südkorea

24.05.2012 Der peruanische Präsident Ollanta Humala traf heute mit dem südkoreanischen Außen- und Handelsminister Kim Sung-Hwan zusammen. Kurz nach dem Staatsbesuch Humalas in dem asiatischen Land vereinbarten die beiden Staatsmänner Projekte zur wirtschaftliche Zusammenarbeit, in deren Rahmen ein Technologietransfer nach Peru stattfinden soll.

Die strategische Verbindung zu Peru vertiefen

Der koreanische Minister erklärte nach dem Treffen, dass das Ziel beider Länder sei, die strategische Verbindung zu vertiefen. Dabei habe der Technologietransfer die höchste Priorität. Südkorea will den südamerikanischen Land mit seiner Erfahrung im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung zur Seite stehen und dem Land die für das Wirtschaftswachstum notwendige Technologie vermitteln. Zu diesem Zweck sollen mit koreanischer Hilfe verschiedene Forschungsinstitute in Peru eingerichtet werden, darunter eine Einrichtung für Forschungen im Agrarbereich und eine wissenschaftliche Einrichtung im Bereich der Meeresforschung. Außerdem soll ein Projekt zur gemeinsamen Fertigung von Kriegsschiffen und Militärflugzeugen gestartet werden.

Peru als Ausgangspunkt für den Handel mit den übrigen Ländern Lateinamerikas

Der südkoreanische Minister sagte außerdem, dass Peru die wichtigste Festung Südkoreas sei, um in die Märkte der übrigen Länder Lateinamerikas einzudringen. Korea sieht Peru als Ausgangspunkt, um auch die Beziehungen zu den übrigen Ländern der Region zu verbessern. Bei seinem Staatsbesuch vor zwei Wochen in dem asiatischen Land hatte der peruanische Präsident um Investitionen in seinem Land geworben und Vertretern der südkoreanischen Wirtschaft die verschiedenen Möglichkeiten für Investitionen in seinem Land vorgestellt.






© Harald Angles